Sie sehen hier eine Liste aller Archipel Artikel der Ausgabe 256 (02/2017).

DEUTSCHLAND/FRANKREICH: Musikalisch gegen Unmenschlichkeit

 DEUTSCHLAND/FRANKREICH: Musikalisch gegen Unmenschlichkeit

Vom 6. bis 8. Oktober 2016 war die Rap-Gruppe Bejarano & Microphone Mafia aus Deutschland auf Einladung des EBF für mehrere Konzerte und Lesungen in Marseille, Forcalquier und Arles zu Besuch. Die Begegnung mit der 92-jährigen Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano war für alle, ob jung oder alt, ein besonders eindrückliches und schönes Erlebnis.Eine französische Delegation des EBF hatte die Gruppe bei dem Friedensfest am 9. Mai 2015 in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern kennengelernt. Ihr Auftritt fand zum Abschluss einer gelungenen breiten Mobilisierung gegen den alljährlich von Neonazis organisierten Fackelzug.1 Original Author:  Katrin Morawietz, EBF, Karola Kolbe, Radio Zinzine Aurélie Volpe, Boîte à Ressort

weiterlesen

ANDALUSIEN: Eine Reise nach Almería und Somonte

ANDALUSIEN: Eine Reise nach Almería und Somonte

Im Herbst 2016 nahm ich mir Zeit, die Freundinnen und Freunde der Gewerkschaft SOC in Almería und El Ejido in ihrem Alltag zu besuchen und einen Ausflug zur Landbesetzung von Somonte zu machen.Flughafen: moderne, grelle Welt, langes Anstehen an der Passkontrolle, die Rückgabe meines Passes – kein Problem, auch das Überwinden von Grenzen für mich als weisser Europäer – kein Problem. In Málaga weiter mit der Metro. Nagelneu, gefühlte hundert Meter unter der Erde und wochentags in der rush hour: vier Fahrgäste. Ein Projekt aus dem Boom der Baujahre und – was hier rar ist – fertig gestellt. Original Author:  Johannes Dahmke

weiterlesen

ÄTHIOPIEN: Ein repressives «Entwicklungsmodell»

 ÄTHIOPIEN: Ein repressives «Entwicklungsmodell»

Seit über zwei Jahren kommt es in Äthiopien zu nicht enden wollenden Unruhen. Tobias Zortea, Lisa Bolyos und ich haben das Land Mitte November 2016 besucht und zahlreiche Künstler_innen, Aktivitst_innen und Journalist_innen getroffen. Vor allem in den Provinzen Oromia und Amhara im Zentrum und im Norden des Landes lehnt sich die Bevölkerung gegen das autoritäre Regime der von Hailemariam Desalegn geführten Regierungskoalition auf. Laut Menschenrechtsvereinigungen und oppositionellen Gruppen sind bei Zusammenstössen allein in den letzten Monaten hunderte Menschen zu Tode gekommen, mehr als zehntausend wurden zu politischen Gefangenen. Gleichzeitig weist das Land eine der höchsten Wachstumsraten auf dem afrikanischen Kontinent auf: Es entstehen riesige Infrastrukturprojekte, der Bauboom in den Städten des Landes und vor allem in der Hauptstadt Addis Abeba ist unübersehbar. Zudem gilt Äthiopien für den Westen als Garant für politische Stabilität am Horn von Afrika.Ein Land im Ausnahmezustand Original Author:  Dieter Alexander Behr (EBF Österreich)

weiterlesen

ALGERIEN: Leere Kassen, tote Städte...?

ALGERIEN: Leere Kassen, tote Städte...?

Anfang Januar fanden einige Tage lang massive soziale Proteste in Algerien, vor allem im Nordosten des Landes, statt. Die Regierung zeigt Anzeichen von Nervosität. Ein Gewerkschafter wurde zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt.Es gibt Jahrestage, an die sich kaum jemand erinnern möchte. Am 11. Januar war es genau 25 Jahre her, dass die algerische Armee den Staatspräsidenten Chadli Bendjedid absetzte. Dadurch wurde zugleich die laufende Parlamentswahl abgebrochen, deren erster Durchgang am 26. Dezember 1991 stattgefunden hatte und deren zweite Runde für Ende Januar 1992 vorgesehen war. Die Stichwahlrunde fiel aus. Auf diese Weise wurde ein, durch Teile der Bevölkerung sehnlich erwarteter und durch andere Gesellschaftsteile als Katastrophe erlebter, Wahlsieg der «Islamischen Rettungsfront» (FIS) verhindert und zugleich die Tür zu einem blutigen Bürgerkrieg aufgestossen, der bis 1999 dauerte. Original Author:  Bernard Schmid, Paris

weiterlesen

IRAK / KURDISTAN: Verlust der Saatgut-Autonomie

IRAK / KURDISTAN: Verlust der Saatgut-Autonomie

Der irakische Teil Kurdistans liegt in der Wiege des Weizens, eine Region, die unter dem Namen Mesopotamien bekannt ist. Dort entstanden vor ungefähr 10'000 Jahren die ersten Versuche Weizen, Gerste und Linsen aus deren Wildarten zu kultivieren. Die Region wurde zum Getreidespeicher des Iraks.Hier wurden bis 1975 fünfundvierzig Prozent des irakischen Weizens produziert1. In dem fruchtbaren Halbmond wurden tausende unterschiedliche Getreide- und Leguminosensorten angebaut, bis im Jahr 2004 geistige Eigentumsrechte auf Saatgut eingeführt wurden. Danach waren nur noch sehr wenige Sorten für den Anbau zugelassen. Nach und nach wurde mithilfe  zahlreicher unterschiedlicher Massnahmen ein neues Landwirtschaftssystem, das auf politischer und technischer Abhängigkeit beruht, eingeführt. Das Ergebnis davon war der Verlust der Lebensmittel-Autonomie, 80% der Lebensmittel müssen importiert werden2. Original Author:  Benedict Bonzi*

weiterlesen

letzte KommentareRSS

Avatarbild von Jochen Jochen hat den Artikel BUCHVORSTELLUNG: Eine kritische Analyse kommentiert.
Avatarbild von Gast Ein Gast hat den Artikel BUCHVORSTELLUNG: Eine kritische Analyse kommentiert.
Avatarbild von Christine de Bailly Christine de Bailly hat den Artikel SYRIEN: Überlebenswichtige Gärten kommentiert.

letzte AktivitätenRSS

Newsletter abonnieren

Adressen

Globale E-Mail Adresse:

France:
Hameau de St-Hippolyte
F-04300 Limans
Tel.: +33-492-73 05 98
Schweiz/Suisse:
St. Johanns-Vorstadt 13
Postfach 1848
CH-4001 Basel
Tel.: +41-61-262 01 11
PC/CCP 40-8523-5

Österreich:

Lobnik 16
A-9135 Bad Eisenkappel/
Železna Kapla

Mühle Nikitsch
Berggasse/ Travnik 26
7302 Nikitsch/ Filež
Tel: +43-650-34 38 378


Deutschland:

Hof Ulenkrug
Stubbendorf 68
17159 Dargun
Tel.: +49-399 59-20 329
Fax: +49-399 59-20 399

Ukraina | Україна:

vul. Borkanyuka 97
90440 Nizhne Selishche
Khust, Zakarpatia
Fax: +380-31 42-512 20

Romania:

Joachim Cotaru
RO-557168 Hosman
Tel. +40-740-959 389
Fax +40-269-700 700
 

Home - Themen - Archipel - Über das forumcivique - Shop - Mitmachen - Spenden

Europäisches BürgerInnen Forum - Forum Civique Européen - European Civic Forum - Foro Cívico Europeo