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EDITORIAL: Liebe Leserin, lieber Leser

Vom 30. Juli bis zum 5. August hat, wie bereits im Juni angekündigt, das internationale Treffen des Europäischen BürgerInnenforums (EBF) in der Longo-mai-Kooperative in Südfrankreich stattgefunden. Es war uns ein Bedürfnis, die vielen Menschen aus verschiedensten Projekten, mit denen wir  uns seit Jahrzehnten oder seit kurzem gemeinsam engagieren, zusammen zu bringen.
Unser letztes Forum dieser Art fand vor fast zwanzig Jahren statt – inzwischen hat sich die Welt massgeblich verändert. Über 400 Eingeladene aus 30 Ländern nahmen an dem Treffen teil. Sie kamen aus ost- und westeuropäischen Ländern, aus Afrika, Lateinamerika, China, dem mittleren und dem fernen Osten.
Jeden Vormittag fand ein Plenum um jeweils eines der sechs Themen statt. An den Nachmittagen gab es verschiedene Kommissionen und Workshops. Allein beim Thema «Migration und Solidarität» konnten wir feststellen, dass die anderen Themen direkt mit demselben verknüpft sind und oft in kausalem Zusammenhang zuein-ander stehen: «Krise und Ideologie», «Komplizierter Orient», «Perspektiven der aktuellen Widerstände», «Flucht in den Überwachungsstaat» oder «Intersektionalität».
Am letzten Tag wurde gemeinsam eine Solidaritätserklärung mit den Geflüchteten in Ventimiglia formuliert und an die Presse verschickt (siehe weiter hinten in dieser Nummer).
Das Treffen war ein Neuanfang für intensivere Zusammenarbeit, bessere Vernetzung und – viel-leicht sogar das Wichtigste – Gewinn und Vertiefung von Freundschaften! Wir veröffentlichen in dieser und in den folgenden Ausgaben des Archipels eine Auswahl an Beiträgen, die Ihnen einen EInblick in die Fülle der Themen geben wird.

verfasst von Für die Redaktion, Constanze Warta,  12.10.2016, eingestellt von ute
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Archipel

Dieser Text stammt aus dem Archipel

Ausgabe: 251 (09/2016)

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Februar 2017


Feb 2017
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10:00
Como-Chiasso: Menschenrechtspreis "Offene Alpen" an FlüchtlingshelferInnen

Der Schweizer Menschenrechtspreis „Offene Alpen“, der 1997 von Flüchtlingskaplan Cornelius Koch ins Leben gerufen wurde und mit 12'000 Franken dotiert ist, geht im Jahr 2017 je zur Hälfte an die zwei Werke „Firdaus“ der Tessiner Kantonsrätin Lisa Bosia Mirra und das „Progetto Accoglienza Rebbio“ von Pfarrer Don Giusto della Valle in Como. Die Preisverleihung findet am 22.Februar 2017 um 10 Uhr in Chiasso in Gegenwart von Bischof Jacques Gaillot aus Paris statt. Einladung hier herunterladen.

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