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Vom Rebellischen Zusammentreffen im Wendland (Deutschland) erreichte uns folgende Grussbotschaft:

An unsere compañer@s von Longo mai und dem Europäischen BürgerInnen Forum, an unsere Freund_innen und Kompliz_innen aus Europa und der ganzen Welt!
Mit Freude haben wir von eurem Sommertreffen in der Provence erfahren. Auch wenn es zeitgleich zu unserem Rebellischen Zusammentreffen im Wendland stattfindet und wir deshalb nicht selbst kommen können, macht es Mut zu sehen, dass sich Menschen an verschiedenen Orten zusammentun, diskutieren, sich organisieren und Widerstand leisten.
Wir teilen eure Wut über die herrschenden Zustände, euren Vorschlag zusammen zu kommen, uns gegenseitig kennenzulernen und unsere Kräfte zu bündeln – weltweit – und vor allem unseren Worten Taten folgen zu lassen, Widerstand zu leisten und Zerstörung, Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung etwas entgegenzusetzen.
Von unseren compañer@s aus Chiapas haben wir gelernt, was es bedeutet, fragend voranzuschreiten und nicht auf vorgefertigte Lösungen oder Machtinstitutionen zu vertrauen. Gemeinsam wollen wir unsere Erfahrungen und Perspektiven gleichberechtigt einbringen und dabei unsere unterschiedlichen Ausgangspositionen reflektieren, die in unseren lokalen Kontexten geprägt sind von unterschiedlichen Privilegien, aber auch von Armut, Ausbeutung, Entfremdung und Repression. Davon ausgehend wollen wir gemeinsam Alternativen aufbauen, die es uns ermöglichen, eine Welt zu schaffen, in die viele Welten passen.
Unsere Stärken sind unsere Vielfältigkeit, unsere Kreativität, unsere Dezentralität, unsere Hierarchielosigkeit, unsere Hoffnung und unser Mut. Wenn wir uns zusammentun, wachsen diese Stärken ins Unermessliche. Es ist an der Zeit, uns darauf vorzubereiten, dem herrschenden System einen gewaltigen Tritt zu verpassen.
Auf geht’s: anstiften, Widerstand säen!
Solidarische Grüsse, die Vorbereitungsgruppe des
Rebellischen Zusammentreffens 2016

verfasst von Solidarische Grüsse, die Vorbereitungsgruppe des Rebellischen Zusammentreffens 2016,  11.10.2016, eingestellt von ute
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Archipel

Dieser Text stammt aus dem Archipel

Ausgabe: 251 (09/2016)

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Februar 2017


Feb 2017
22
10:00
Como-Chiasso: Menschenrechtspreis "Offene Alpen" an FlüchtlingshelferInnen

Der Schweizer Menschenrechtspreis „Offene Alpen“, der 1997 von Flüchtlingskaplan Cornelius Koch ins Leben gerufen wurde und mit 12'000 Franken dotiert ist, geht im Jahr 2017 je zur Hälfte an die zwei Werke „Firdaus“ der Tessiner Kantonsrätin Lisa Bosia Mirra und das „Progetto Accoglienza Rebbio“ von Pfarrer Don Giusto della Valle in Como. Die Preisverleihung findet am 22.Februar 2017 um 10 Uhr in Chiasso in Gegenwart von Bischof Jacques Gaillot aus Paris statt. Einladung hier herunterladen.

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