DOSSIER NO BORDER

Sie sehen hier eine Liste aller Artikel die mit dem Tag DOSSIER NO BORDER gekennzeichnet wurden. Die Liste ist chronologisch geordnet, neueste zuerst.

DOSSIER NO BORDER : Vom Mittelmeer nach Budapest

DOSSIER NO BORDER : Vom Mittelmeer nach Budapest

Der folgende Bericht eines NoBorder-Aktivisten wurde im August 2009 von Dieter A. Behr im NoBorder Camp 2009 in Lesvos, Griechenland, aufgezeichnet. Ich bin Palästinenser und lebe heute in Budapest, Ungarn, wo ich als anerkannter Flüchtling registriert bin. Während meiner Reise kam ich zunächst durch Jordanien und Syrien, all das «legal». In Jordanien hatte ich 40 Tage, um das Land zu verlassen. In Syrien konnte ich drei Monate bleiben, das entsprechende Papier ist aber sehr schwer zu verlängern. Also reiste ich weiter in die Ukraine, mit dem Vorhaben, von dort aus in die EU einzureisen. In der Ukraine suchte ich im Jahr 2006 um Asyl an. Mir wurde gesagt, dass ich kein Asyl bekommen würde und dass ich abgeschoben werden müsse. Zunächst wurde ich aber zur palästinensischen Botschaft geschickt - natürlich gibt es keine Botschaft im eigentlichen Sinn, da Palästina kein Staat ist, es gibt aber eine diplomatische Vertretung. Die konnten dort aber gar nichts mit mir anfangen, und ich wurde einfach ohne Dokumente auf die Straße gesetzt. Als Flüchtling an der Grenze Ich fasste also den Entschluss, mich nach Westen aufzumachen und die Grenze zur EU zu Fuß zu überschreiten. Original Author:  NoBorder Camp 2009 in Lesvos, Griechenland

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DOSSIER NO BORDER: Lesvos Im Brennpunkt der Migration

DOSSIER NO BORDER: Lesvos Im Brennpunkt der Migration

Über 400 AktivistInnen aus zahlreichen Ländern nahmen am NoBorder Camp in Lesvos teil, das vom 26. bis 31. August in der Nähe der Insel-Hauptstadt Mytilini stattfand. Nicht nur der Facetten- und Konfliktreichtum der örtlichen Linken, sondern auch der schnelle und unmittelbare Kontakt zu MigrantInnen machte die Besonderheit des Camps in der NoBorder-Geschichte aus. Lesvos gilt zurecht als Brennpunkt von Migrationsbewegungen in die EU: Das türkische Festland ist von vielen Stellen der Insel aus sichtbar, im Jahr 2008 wagten über 13.000 Menschen 1 die Überfahrt. Der Großteil der MigrantInnen kommt aus Afghanistan, Somalia, Pakistan, Bangladesh und Irak. Meist sind es motorisierte Schlauchboote, für eine Überfahrt werden 1500 bis 3000 Euro bezahlt. Und das, wie uns H. aus Eritrea berichtete, die auf diesem Weg gekommen war, oftmals ohne eine kompetente Person, die solch ein Boot lenken könnte. Die Schlepper stellen das Boot zu Verfügung, die PassagierInnen organisieren sich selbst. Original Author:  Dieter A. Behr, Lisa Bolyos*

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