Edito Januar 2026

von Constanze Warta, EBF, 10.01.2026, Veröffentlicht in Archipel 354

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In dieser Welt, die regiert, eingekauft und manipuliert wird von Multimilliardären, Kriegsprofiteuren, skrupellosen Mördern, gibt es noch Menschen, die das nicht akzeptieren. Die mit aller Kraft versuchen, die Menschenwürde zu verteidigen, Aggressionen zu stoppen, das Miteinander zu fördern – sich also nicht kleinkriegen lassen.

Solche Menschen habe ich z.B. auf dem von «Solidarité sans Frontières» organisierten Migrationskongress «Reclaim mobility, freedom, rights» im letzten Dezember in Bern getroffen.* Das macht Mut! Auch unsere Freundinnen und Freunde im Libanon, im Westjordanland, in der Ukraine, die tagtäglich bedroht werden, zeigen, dass Widerstand möglich ist. Oder wie wir, ein Jahr nach dem Fall von al Assad, durch Projekte in Syrien erfahren: Ein Neuanfang ist möglich, so unsicher er auch sein mag.

Wir, die wir nicht im Krieg leben: sammeln und nützen wir unsere Kräfte! Nicht nur wir, auch viele Andere werden sie noch gut gebrauchen können. Ich wünsche Euch einen schönen Jahresanfang und viel Energie in diesem neuen Jahr!

Constanze Warta, für das Archipel-Team

*In den nächsten Ausgaben von Archipel werden wir einige Initiativen vorstellen, die am Kongress von Solidarité sans Frontières teilgenommen haben. Ihr könnt Euch auch über www.kongress.sosf.ch informieren.