Nah & Fern

Die Straze, mehr als ein Haus

von Torsten Galke, 01.05.2019, Veröffentlicht in Archipel 281

Das Initiativenhaus STRAZE in der Stralsunder Strasse in Greifs-wald ist aus der Idee entstanden, in einer Region, die viele als abgehängt betrachten, etwas zu tun, was als unmöglich gilt. Wie lässt es sich selbstverwaltet, solidarisch und weltoffen leben und arbeiten in einer Gegend, in der die rechtsextreme AfD ihre besten Ergebnisse einfährt (46,8 Prozent in Peenemünde) und sich alte und neue Nazis in den schon unter Hitler angeregten Siedlungsräumen engagieren? Seit der Wende kämpft das Flächen- und Agrarbundesland Mecklenburg-Vorpommern (MV) mit dem Braindrain, der massenhaften Abwanderung von gebildeten Fachkräften, vor allem Frauen, die in die Metropolen oder besser gestellten Regionen wie Süddeutschland oder in die Schweiz gehen. Arbeitsplätze in der Landwirtschaft sind fast vollständig wegautomatisiert worden. Industrie gibt es so gut wie nicht. Nur der Tourismus funktioniert einigermassen, aber auch dort werden die Arbeitskräfte schlecht bezahlt.

Frauenstreik in der Schweiz

von Guite Theurillat, 01.05.2019, Veröffentlicht in Archipel 281

Von Worten zum Streik – am 14. Juni 2019 werden die Frauen in der Schweiz streiken! Obwohl die Gleichstellung seit 1981 in der Bundesverfassung verankert ist, bestehen in der Schweiz trotz eines politisch korrekten Gleichstellungsdiskurses weiterhin Sexismus, Lohnungleichheiten und Gewalt gegen Frauen. Auf der ganzen Welt erleben wir eine Erneuerung der feministischen Bewegungen: In den Vereinigten Staaten, Spanien, Island und Polen sind Frauen auf die Strasse gegangen, um ihre Rechte durchzusetzen. In der Schweiz haben bereits 1991, am 14. Juni, zehn Jahre nach Inkrafttreten des Verfassungsartikels zur Gleichstellung, Frauen gestreikt und 500‘000 Menschen mobilisiert. Ausgegangen war die Revolte von einigen Arbeiterinnen einer Uhrenfabrik im «Vallée de Joux» im Schweizer Jura. An diesem Tag verschränkten die Frauen ihre Arme, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zu Hause. Sie hörten auf zu putzen, hingen ihre Besen an die Fenster, kochten nicht und kümmerten sich nicht um die Kinder. Durch diesen Streik erzielten Frauen konkrete Ergebnisse wie das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frauen und Männern, Mutterschaftsurlaub, Splitting und Bildungsprämie in der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die sogenannte « Abtreibungsfristenlösung» und Massnahmen zur Bekämpfung häuslicher Gewalt. Diskriminierung Trotz dieser Fortschritte gibt es immer noch viele Ungleichheiten – hier einige Beispiele aus dem «Manifest für den feministischen und Frauenstreik»1: • Löhne: Frauen verdienen immer noch durchschnittlich 19 Prozent weniger als Männer. Infolge dieser Ungleichheiten erleiden Frauen häufiger Prekarität, Arbeitslosigkeit und Armut. Die Arbeitsplätze «von Frauen» werden abgewertet. Wir fordern gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit, eine Überprüfung des Gleichstellungsgesetzes, einschliesslich Kontrollen von und Sanktionen gegen Unternehmen, die die Lohngleichheit missachten. • Ruhestand: Die Diskriminierung während des gesamten Arbeitslebens hat verheerende Folgen im Rentenalter. Die Kluft zwischen Männern und Frauen2 beträgt bei den AHV-Renten (1. Säule) 2,7 Prozent, bei den Betriebsrenten (2. Säule) hingegen 63 Prozent. Unter dem Vorwand der Gleichstellung sollten Frauen, während sie 19 Prozent weniger verdienen als Männer, ein weiteres Jahr arbeiten (von derzeit 64 Jahren auf dann 65 Jahre nach dem vom Bundesrat vorgesehenen Projekt der beruflichen Vorsorge 2021). Wir lehnen jede Erhöhung des Rentenalters von Frauen ab und fordern Renten, die es uns ermöglichen, in Würde zu leben. Wir fordern auch, dass die häusliche Arbeitszeit bei der Berechnung unserer Renten berücksichtigt wird. • Haushaltsarbeit: Im Durchschnitt leisten Mütter 53 Stunden Haushalts- und Familienarbeit pro Woche, im Vergleich zu 29 Stunden bei den Vätern. Das Gen für die Hausarbeit ist nicht Teil unserer DNA und doch wird es hauptsächlich uns zugeordnet. Diese Arbeit ist so entwertet, dass sie unsichtbar wird. Sie ist jedoch für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft unerlässlich. Wir fordern, dass die Hausarbeit geteilt und anerkannt wird, insbesondere in der Sozialversicherung. • Körperliche und/oder sexuelle Gewalt: In der Schweiz sterben monatlich zwei Frauen unter den Schlägen ihres (ehemaligen) Partners. Jede fünfte Frau erfährt während ihres Lebens körperliche und/oder psychische Gewalt in einer Beziehung. Wir alle sind auch von Belästigungen am Arbeitsplatz, an Ausbildungsorten, auf der Strasse oder in sozialen Netzwerken betroffen. Wir sind auch homophoben Angriffen ausgesetzt. Wir müssen uns diese Gewalt nicht gefallen lassen. Wir fordern einen nationalen Plan zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, der unsere Sicherheit und die unserer Kinder gewährleistet. Belästigungen müssen politisch bekämpft und nicht nur moralisch verurteilt werden. • Migrantinnen: Aufgrund einer globalisierten Wirtschaft, die ihre Herkunftsländer verarmt, sowie von Kriegen und Gewalt, unter denen sie leiden, kommen Migrantinnen in die Schweiz und sind auf Haus- und Pflegearbeit beschränkt. Ihre Ausbildungen und Abschlüsse werden nicht anerkannt. Unsichtbar führen sie unerkannte und ungewürdigte Aufgaben aus. Ohne Aufenthaltsstatus für einige. Wir fordern einen echten Zugang zur Justiz, ohne die Gefahr der Abschiebung. Wir verlangen Rechtsvorschriften, welche arbeitende migrantische Frauen vor den vielfältigen Formen von Diskriminierung schützen, denen sie ausgesetzt sind. • Asylbewerberinnen: Das Asylrecht berücksichtigt keine geschlechtsspezifischen Gewalttaten, weder im Herkunftsland, noch während der Flucht oder im Aufnahmeland. Die erlittene Gewalt ist oft unaussprechlich, und wenn sie doch benannt wird, wird weggehört. Das Aufenthaltsrecht hängt von jenem des Ehepartners ab: eine inakzeptable Logik. Wir fordern Asyl, unabhängig von Familienstand, Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder religiöser Zugehörigkeit. • Geschlechterstereotype in der Schule: Die Bildungs- und Berufswege junger Menschen sind von Werten, Normen, Regeln, Unterstützung, pädagogischen Mitteln, Lehrinhalten und Lehrbüchern geprägt. Wir fordern, dass die Schule ein Ort der Emanzipation und Förderung der Gleichberechtigung mit inklusiver Sprache, kritischer pädagogischer Ausbildung sowie vielfältigen Frauen- und Familienmodellen wird. • Arbeitslosigkeit: In der Schweiz gibt es, wie in anderen europäischen Ländern, eine «weibliche Mehrarbeitslosigkeit», bei der Frauen proportional häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sind, während sie bei den «Regionalen Arbeitsvermittlungszentren» (RAV) seltener registriert sind. Darüber hinaus gibt es immer wieder Diskriminierungen hinsichtlich der Eignung für eine Vermittlung. Frauen sind besonders betroffen, wenn sie Mütter mit kleinen Kindern sind. Zwei Praktiken der RAV sind besonders schockierend: Zuweisungen zu Massnahmen nach einem Mutterschaftsurlaub und bei der Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub wird ein Nachweis über die Kindesbetreuung benötigt. Wir verlangen ein Ende dieser Ungleichbehandlung. • Nach einem Mutterschaftsurlaub: Die Rückkehr an den Arbeitsplatz nach dem Mutterschaftsurlaub kann ein kritischer Schritt sein. Viele Mütter werden nach ihrer Rückkehr entlassen oder an einen anderen, oft weniger interessanten und schlechter bezahlten Arbeitsplatz versetzt oder es wird ihnen eine Verkürzung ihrer Arbeitszeit verweigert. Diese Situationen zwingen sie, ihren Arbeitsplatz zu verlassen. Damit Frauen weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können, ist es unerlässlich, die Kinderbetreuung weiterzuentwickeln – auch für Eltern mit atypischen Arbeitszeiten und durch Zugang zu Personen, die kranke Kinder zu Hause betreuen können. Ist der Streik zulässig? In den Kantonen Waadt und Jura wird der Streik erlaubt sein. Die teilnehmenden Mitarbeiterinnen werden nicht bezahlt, sondern alles wird wie üblich bei einem Streik gehandhabt. In den anderen Kantonen hingegen gehen die Arbeitgeber davon aus, dass es eine grosse Beteiligung am Frauenstreik geben wird. Daher raten sie den Arbeiterinnen, die am Streik teilnehmen möchten, am 14. Juni Urlaub zu nehmen – bezahlt oder unbezahlt. Der Minimalbetrieb muss gewährleistet sein. Es ist zu hoffen, dass Männer an diesem Tag die Arbeit der Frauen übernehmen werden. Ob in Unternehmen, zu Hause, in Kindertagesstätten, etc. Am Streik teilnehmen Der Streik ist den ganzen Tag über geplant mit folgenden Höhepunkten: • um 11.00 Uhr: Alle Frauen unterbrechen die Arbeit und treffen sich an ihrem Arbeitsplatz, in ihrer Nachbarschaft, an verschiedenen Orten und Plätzen in ihrer Stadt oder ihrem Dorf. • um 15.24 Uhr: zweiter Moment des nationalen Streiks: symbolische Zeit, ab der Frauen nicht mehr bezahlt werden (20 Prozent Unterschied bei den Löhnen). • ab 17:00 Uhr: Demonstrationszüge und Redebeiträge in den Städten. Wir sind alle betroffen – Frauen wie Männer. Lasst uns gemeinsam Gleichheit fordern. Und wie isländische Frauen sagen: «Lasst uns die Gesellschaft verändern, nicht die Frauen.»

Kampagne gegen die LGBT-Community

von Jan Opielka, Gliwice, n-ost Korrespondent, 01.05.2019, Veröffentlicht in Archipel 281

Mit der Angst vor Flüchtlingen kann man in Polen derzeit politisch nur bedingt punkten – deshalb schiesst sich die polnische Regierung vor den anstehenden Europawahlen auf eine neue Minderheit ein: Schwule und Lesben und ihre «bolschewistischen LGBT-Organisationen». Es ist Wahlkampf in Polen. Im Mai stehen die Europawahlen an, im Herbst die hiesigen Parlamentswahlen. Der regierenden, nationalkonservativen Partei «Recht und Gerechtigkeit» (PiS) bläst trotz der wirtschaftlich guten Situation im Land ein scharfer Wind ins Gesicht – Umfragen deuten darauf hin, dass die Oppositionsparteien beim EU-Votum Ende Mai siegen könnten. Aus den Erfahrungen des Jahres 2015 weiss die PiS, dass sie für einen Wahlsieg die Mischung braucht: die Versprechen notwendiger Reformen, gepaart mit der Polarisierung – und einem Feindbild. Im Jahr 2015 waren es die syrischen Flüchtlinge, bei denen PiS-Chef Kaczynski «Parasiten in den Organismen dieser Menschen» vermutete. Die PiS gewann, haushoch.

Solidarität mit Pinar Selek

von Koordination der Solidaritäts- kollektive* mit Pinar Selek, 01.05.2019, Veröffentlicht in Archipel 281

Angesichts der drohenden Gefahr einer lebenslangen Freiheitsstrafe wächst die Solidarität mit der türkisch-französischen Schriftstellerin Pinar Selek. Im März 2019 versammelten sich die französischen Solidaritätskollektive in Lyon zu einem Koordinationstreffen. Am Schluss wurde folgende Presseerklärung redigiert.

Vent de Bure, cap sur Nancy les 1er et 2 juin!

von CEDRA, EODRA, des comités de soutien lorrains et des électrons libres gravitant autour de Bure et Nancy, 01.05.2019, Veröffentlicht in Archipel 281

Nous, collectif d’associations, de comités de soutien lorrains et d’habitant·es résistant depuis près de 25 ans contre la méga-poubelle nucléaire de Bure, appelons à converger massivement à Nancy, samedi 1er et dimanche 2 juin, toutes celles et ceux qui partout en France et au-delà se sentent touché·es et concerné·es par la lutte de Bure, toutes celles et ceux qui s’interrogent, veulent comprendre ce qui s’y trame! Bure, c’est un petit bout de Meuse pour l’un des plus gros projets industriels européens: enfouir 85.000 m3 des pires déchets radioactifs dans 300 km de galeries, à 500 m sous terre. 130 ans de chantier, garanti sans risque pour 100.000 ans! Derrière ces chiffres abstraits, des risques réels: explosions, incendies, contaminations, rejets massifs. Depuis 25 ans, pour faire accepter ce projet, Etat et nucléocrates cherchent à l’imposer en faisant de la population locale leur cobaye et en faisant taire les élu·es à coups de corruption légale d’un milliard d’euros. Depuis l’été 2017, la carotte s’est transformée en bâton avec une vague de répression et de criminalisation inédite dans l’histoire récente des territoires en lutte – 60 procès, 28 interdictions de territoires, plusieurs peines de prison ferme, des dizaines de mois de sursis, et une instruction pour «association de malfaiteurs» qui empêche 9 personnes de se voir. Coûte que coûte, le trou de Cigéo doit se creuser, quitte à y enfouir quelques opposant·es avec les déchets nucléaires. Néanmoins, nous nous élevons plus que jamais face à cette hérésie sociale, éthique et environnementale. Toutes et tous, nous sommes animé·es par la détermination à enrayer ce sinistre projet et à porter nos voix contre cette machine de destruction. Face à l’omerta et au silence, nos voix crient, murmurent, rient, interpellent, hurlent qu’elles ne se tairont pas. Nous refusons à la fois les nuages radioactifs et ceux des lacrymos. Nous sommes debout, mais parfois les braises ont besoin d’être ravivées pour retrouver la chaleur d’une force collective: tant mieux, du souffle, nous en avons et vous aussi! Face à cette vague brutale de répression et de militarisation à Bure, et après l’expulsion du bois Lejuc occupé jusqu’en février 2018, il nous faut trouver de nouvelles prises, faire un pas de côté, chercher des courants ascendants. La lutte de Bure soulève des enjeux régionaux, nationaux, et internationaux. Nous sommes toutes et tous concerné·es. Pour commencer, nous nous sommes donc laissé·es pousser par le vent jusqu’à Nancy, encore épargnée aujourd’hui, qui serait aux premières loges des rejets radioactifs: elle se situe dans l’axe des vents dominants, en plein est de Bure, à peine 50 km à vol d’oiseau. Comme la radioactivité, le vent est invisible, inodore. Nous, nous préférons le Vent de Bure d’aujourd’hui à celui qui demain nous irradierait en silence. Lors du week-end, n’hésitons pas à le rendre beau et perceptible: cerfs-volants, ballons et le fruit de nos imaginations réunies représenteront toutes ces forces invisibles. Partout dans le monde aujourd’hui, des bourrasques soufflent pour tenter de balayer l’oligarchie politico-financière qui s’accroche par tous les moyens à un système qui mène une guerre sans merci au vivant, détruit les vies et détraque le climat au nom du profit. Mais dans un contexte politique toujours plus hostile, la tempête répressive et autoritaire rugit de plus en plus fort. Derrière cet appel, le besoin de respirer et souffler ensemble, celui de tout un territoire qui se soulève, qui veut faire corps pour s’opposer à Cigéo et à son monde: celui qui le permet, et celui, plus ravagé encore, qu’il laisserait. Pour organiser la transformation de cette société à bout de souffle, nous nous parons de toutes les couleurs du monde. Faisons souffler un vent contraire et mélangeons nos souffles: samedi 1er au soir, rejoignez le banquet et le grand «Bal des Malfaiteur·trices»! Mais attention à ne pas y perdre toutes vos plumes et à garder de l’énergie pour le lendemain: dimanche 2 juin, rassemblons-nous massivement pour manifester, pour montrer que nous ne sommes pas un simple courant d’air, et pour répondre à la spirale autoritaire et à l’assurance arrogante de l’industrie nucléaire! Le rapport de force est à renouveler sans cesse: dès que notre vent soufflera, Cigéo s’en ira! CEDRA, EODRA, des comités de soutien lorrains et des électrons libres gravitant autour de Bure et Nancy

UKRAINE: Neuigkeiten aus den Waldkarpaten

von Komitee #free Svydovets, 24.02.2018, Veröffentlicht in Archipel 267

Die Bewegung für die Erhaltung des Bergmassivs Svydovets in den Waldkarpaten wächst und kann erste Erfolge verzeichnen.

FRANKREICH: Die ZAD - ein historischer Sieg

von Bernard Schmid, Januar 2018, 23.02.2018, Veröffentlicht in Archipel 267

Es ist die erste gesellschaftliche Protestbewegung in Frankreich seit Jahren, die sich erfolgreich gegen ein Regierungsvorhaben durchsetzen konnte. Am 17. Jänner 2018 wurde die Entscheidung publik, das umstrittene und umkämpfte Flughafenprojekt in Notre-Dame-des-Landes (NDdL), nördlich von Nantes, werde nicht durchgeführt.

FRANKREICH: Frankreichs Goldberg

von Jean-Christophe Goddard, Universität Jean Jaurès, Toulouse, 23.02.2018, Veröffentlicht in Archipel 267

In Französisch-Guyana im Amazonas hat Frankreich ein grosses Gebiet für den Goldabbau zur Verfügung gestellt. Damit steht das Land im Widerspruch zu seinem deklarierten Willen, die weltweite Umweltverschmutzung zu bekämpfen.

SCHWEIZ: Medienvielfalt vor dem Aus?

von Helmut Peissl, FCE, 23.02.2018, Veröffentlicht in Archipel 267

Am 4. März 2018 wird in der Schweiz über die «No-Billag-Initiative» abgestimmt, die von der rechten Schweizer Volkspartei (SVP) initiiert wurde. Sie richtet sich vor allem gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (SRG), hat aber weitreichende Folgen für die Medienvielfalt insgesamt.

UKRAINE: Das Bergmassiv Swydowets retten!

von Komitee zur Erhaltung des Bergmassivs Swydowets, #free Svydovets free.svydovets(at)gmail.com, 19.02.2018, Veröffentlicht in Archipel 265

Die Bergkette Swydowets ist Teil der Waldkarpaten. Sie liegt in der Region Transkarpatien im Südwesten der Ukraine, eingebettet in die Flüsse Teresva und Tchorna Tisza im geographischen Mittelpunkt Europas. Hier soll ein gigantischer Tourismuskomplex gebaut und somit das ganze Berggebiet zerstört werden.